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BUND-Kreisgruppe Oberhausen

Ackerflächen der Stadt Oberhausen sollen umweltgerecht bewirtschaftet werden

11. Juli 2018 | Pressemitteilung, Landwirtschaft

Beschlussvorlage Hauptausschuss 18.06.2018

Blumenwiese am Rand vom Acker  (Peter Kremer-Plew)

Die Oberhausener Kreisgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt, dass sich der Hauptausschuss am 18. Juni 2018 mit den Anregungen des BUND zur umweltgerechten Bewirtschaftung der 29 ha stadteigenen Ackerflächen befasst hat. Wie uns nun mitgeteilt wurde, gab es folgenden einstimmig gefassten Beschluss:

„1. Der Hauptausschuss unterstützt die Zielsetzung, die landwirtschaftlichen Flächen im Eigentum der Stadt umweltgerecht zu bewirtschaften, um so der Zerstörung der biologischen Vielfalt entgegenzuwirken. Dazu soll in den Pachtverträgen unter anderem der Einsatz von Glyphosat auf stadteigenen landwirtschaftlichen Flächen grundsätzlich untersagt werden.

2. Der Hauptausschuss beauftragt die Verwaltung im Rahmen eines Runden Tisches mit den Landwirten, der Landeswirtschaftskammer NRW und dem BUND eine möglichst einvernehmliche Lösung hierzu zu erarbeiten. Die Ergebnisse des Runden Tisches sind neben dem Hauptausschuss den zuständigen Fachgremien (Naturschutzbeirat, Umweltausschuss) vorzulegen.“

Cornelia Schiemanowski, Sprecherin des BUND Oberhausen, begrüßt den Beschluss, dass der Einsatz von Glyphosat grundsätzlich untersagt werden soll und die Einrichtung eines Runden Tisches. Ein Runder Tisch könnte dann auch die Möglichkeit bieten über Alternativen zum Glyphosat und über geeignete Maßnahmen gegen den Artenschwund, wie z.B. die Anlage von Blühstreifen, zu beraten.

„Sollte die Stadt nun zu einem Runden Tisch einladen, machen wir natürlich dabei mit. Wichtig ist uns, dass dieser ernsthaft, zügig und ergebnisorientiert arbeitet und die Vertreter der Landwirtschaft ebenso wie Vertreter der Naturschutzverbände einbezieht. Klar ist: Wir brauchen echte Veränderungen, denn die bisherige Praxis hat die Natur in eine große Misere gebracht. Hier trägt die Stadt für ihre eigenen Flächen große Verantwortung.“

Kontakt: Cornelia Schiemanowski, Mail: cornelia_schi@web.de, Tel.: 0208/807634

 Beschlussvorschlag als PDF

 

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