Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Oberhausen!

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BUND-Kreisgruppe Oberhausen

Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Oberhausen!

Gemeinsam etwas für unsere Umwelt und den Naturschutz tun Die Natur kennenlernen und schützen. Freizeit sinnvoll gestalten. Spaß haben. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bietet viele Möglichkeiten. Mehr als 565.000 Mitglieder und Förderer machen den BUND zu einem großen und wirksamen Umwelt- und Naturschutzverband Deutschlands. Auf Bundes- und Landesebene und auch hier in Oberhausen engagieren sich BUND – Mitglieder seit Jahrzehnten für den Erhalt einer lebenswerten Zukunft, für Natur, reine Luft, sauberes Wasser und gesunde Lebensmittel. Der BUND ist als gemeinnützig anerkannt und erhält keine staatlichen Zuschüsse. So können wir unsere Positionen frei und unabhängig vertreten.

BUND Oberhausen: Corona-Krise ernst nehmen und zuhause bleiben!

Natur-Tipps für Balkon und Garten

Der BUND Oberhausen nimmt die Hinweise führender Expert*innen zum Corona-Virus sehr ernst. Wir alle sind aufgefordert, die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen, damit alle Menschen, die darauf angewiesen sind, angemessen medizinisch versorgt werden können.

So eine Situation ist für uns alle neu. So sehr wir uns für unsere Umwelt einsetzen, so sehr gilt auch unsere Solidarität in diesen besonderen Zeiten selbstverständlich mit allen möglichen Betroffenen dieser Krise. Wir möchten durch unser eigenes Handeln verantwortlich dazu beitragen, Ansteckungsgefahren zu vermindern und den Kampf gegen das Virus zu unterstützen. Alle öffentlichen Veranstaltungen des BUND sind bis Ende April 2020 abgesagt.

Unser Einsatz für Umwelt und Natur geht weiter - aber im Rahmen der veränderten Bedingungen.

Die Natur hält kleine und große Entdeckungen und Erlebnisse für uns alle bereit – wenn wir uns die Mühe machen, genauer hinzusehen. Naturbeobachtung auf dem Balkon oder im Garten lenkt unseren Blick auf Naturphänomene, die man tagtäglich, übrigens auch gut mit Kindern, in der eigenen Umwelt beobachten kann.

Die Frühblüher unter unseren Blütenpflanzen, wie z.B. Primeln, Narzissen, Traubenhyazinthen und Tulpen sind auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten schon überall zu sehen. Aber auch viele Wildkräuter, wie z.B. Scharbockskraut und Gänseblümchen blühen an jeder Ecke. Diese Pflanzen sind wichtige Nahrungspflanzen für Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und andere Insekten. Wer etwas für den Artenschutz der Insekten tun will, kann gezielt Nahrungspflanzen für Insekten anpflanzen und Nisthilfen aufhängen - und kann dann beobachten, welche Wildbienen sich dort einstellen.

Weitere Tipps finden Sie unter www.bund.net/bund-tipps/detail-tipps/tip/umweltfreundliche-zierpflanzen/ und www.bund.net/bund-tipps/natur-erfahren/

500 Menschen beim Klimastreik am 07.02.2020

Die Proteste von Fridays For Future finden unsere volle Unterstützung. Die zunehmende Erderwärmung muss gestoppt werden, denn sie bedroht das Klima und das Leben auf unserer Erde.

Die CO2-Emmissionen, die unseren Planeten zum Schwitzen bringen, entstehen vor allem durch die Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Gas. Und deshalb ist der erste Schritt in Richtung Klimaschutz der Kohleausstieg.

Die Einigung auf den Kohle-Kompromiss in Berlin ist nun auch ein Jahr her. Die Umweltverbände sagten damals: Es ist kein großer Fortschritt, aber ein Einstieg in den Ausstieg der Kohle.

Vor zwei Wochen kündigte die Bundesregierung diesen Kompromiss einseitig auf und vertut erneut eine Chance im Kampf gegen den Klimawandel. Die Einigung der GroKo auf ein Kohleaustiegsgesetz ist ein energie- und klimapolitischer Skandal. Die Bundesregierung hat in substanziellen Punkten den Kohle-Kompromiss missachtet. An Stelle von 3 Gigawatt sollen bis 2022 nur 2,8 Gigawatt Braunkohle stillgelegt werden. Es fehlt ein stetiger Abschaltpfad. Zwischen 2022 und 2025 sind keine Stilllegungen geplant, das Gros wird auf die Zeit nach 2030 verschoben.

Die geplante Inbetriebnahme des Steinkohlekraftwerkes Datteln 4, das nur 45 km von Oberhausen entfernt liegt, steht für die klimapolitische Schieflage. Der Gesetzentwurf führt zu deutlich höheren CO2-Emmissionen und erschwert mit einem neuen Kraftwerk eine dringend erforderliche Beschleunigung des Kohleausstieges.

Einmal mehr zeigt sich, dass die Bundesregierung die Tragweite der Klimakrise vermutlich nicht verstanden hat. Der Kohleausstieg muss schneller kommen. Vom Tagebau bedrohte Dörfer müssen gerettet werden und das Großkraftwerk Datteln 4 darf auf keinen Fall ans Netz gehen. 

Zur Erreichung der Klimaziele gehört auch, dass wir endlich eine Verkehrswende bekommen. Die Mobilität muss umweltverträglich werden. Wir müssen weg von der autogerechten Stadt hin zu nachhaltigen Verkehrsmitteln, raus aus dem Stau und rein ins Vergnügen – ohne CO2, Stickoxide und Feinstaub.

Warum ist es nicht möglich, Fahrrad fahren und Bus fahren so angenehm zu machen, dass es zu einer wirklichen Alternative für alle wird? Warum gibt es bei uns in Oberhausen in manchen Straßen immer noch so schlechte und gefährliche Radwege?

Klimafreundliche und nachhaltige Mobilität? Was tun unsere Politiker im Rathaus dafür?

Was tun sie dafür, dass der Baumbestand in Oberhausen erhalten bleibt? Vor einiger Zeit gab es die CDU-Forderung nach 1000 neuen Bäumen. Was ist daraus geworden?

Wir brauchen mehr Bäume als CO2-Speicher um den Klimawandel erträglicher zu machen.

Aber leider ist es genau andersherum: die Stadt lässt viele Bäume fällen und ersetzt die Verluste nur teilweise.

Die Baumkommissionen, die über Baumfällungen entscheiden sollen, bestehen aus Vertretern der Parteien und sie haben gerade in dieser Woche in der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen abgelehnt, dass die Naturschutzverbände an ihren Beratungen teilnehmen dürfen. Denn es werden oft auch Bäume gefällt, die ganz gesund sind – wenn sie z.B. einer Bebauung oder einer Straße im Weg stehen. Dann ist es eine politische Entscheidung, ob man z. B. für eine neue Straße oder den klimaschützenden Baum ist. Die Naturschutzverbände sind parteipolitisch unabhängig, aber wir sind unbedingt für den Klimaschutz! Und das heißt für uns auch für den Schutz und Erhalt der Bäume.

Gerade in den heutigen Zeiten brauchen wir mehr Bürgerbeteiligung!

Wir brauchen grundsätzliche Veränderungen unserer Haltungen, Verantwortung und eine andere zukunftsorientierte Politik!

Im September 2020 haben wir Kommunalwahlen und bis dahin sollten wir die Kandidaten der Parteien mit unseren Forderungen konfrontieren!

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